CLARITY & SUCCESS arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung der Kassensicherungsverordnung

Das Umstellungsteam: Marius Plonus, Mathias Weichert, Günther Benning, Thomas Koch, Oliver Krüger, Dominique Bischof

Clarity & Success beim Seminar von A-Trust in Wien.

A-Trust Zertifikat

Am 1. Januar 2020 tritt die neue Kassensicherheitsverordnung in Kraft. Die Verordnung soll Manipulationen an Registrierkassen weiter erschweren. Nicht nur der Handel blickt beunruhigt auf die lange Liste von Fristen und Forderungen. Auch die Anbieter der Kassensysteme arbeiten unter Hochdruck an Lösungen, die geforderte zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) in die Kassen zu integrieren. Denn bisher ist noch gar keine zertifizierte Sicherheitseinrichtung verfügbar.

 

„Die Situation ist schon ein wenig verrückt, wir sollen bis zum Jahreswechsel etwas installieren, was es noch gar nicht gibt“, sagt Diplom Ingenieur Florian Henkel, Gründer der CLARITY & SUCCESS Software GmbH. Seit vielen Monaten ist das auf die Schmuck- und Uhrenbranche spezialisierte Softwareunternehmen auf der Suche nach einem passenden Anbieter, der eine zertifizierte Chipkarte liefern kann, die dem Finanzamt alle geforderten Kassendaten liefert. „Wir von CLARITY & SUCCESS setzen auf die Lösung der Firma A-Trust, deren System unmittelbar vor der Zertifizierung steht und uns rundum überzeugt“, so Henkel. Die Chipkarte signiert und speichert jeden angefangenen und abgeschlossenen Beleg, so wie es der Gesetzgeber fordert. Dafür besuchte Clarity & Success den das dafür eigens veranstaltete Seminar von A-Trust in Wien.

 

Natürlich ist es angesichts der Kürze der Zeit unmöglich, alle Kassensysteme bis zum Jahreswechsel umzurüsten. Das weiß auch das Bundesministerium für Finanzen und hat eine zeitlich befristete Nichtbeanstandungsregelung mit Wirkung bis zum 30. September 2020 beschlossen. Henkel: „Das heißt, dass die Sicherheitseinrichtung zwar ab Januar 2020 Pflicht wird, die Finanzprüfer aber eine fehlende Sicherheitseinrichtung bis Ende September nicht beanstanden dürfen.“ Dennoch drängt die Zeit, denn die Umstellung aller betroffenen Clarity & Success Anwender in Deutschland, wird auch in den kommenden neun Monaten ein Kraftakt.

 

„Um unseren Kunden auch in Zukunft eine gesetzeskonforme Kasse garantieren zu können, haben wir bei CLARITY & SUCCESS ein eigenes Umstellungsteam gegründet, für das wir vier neue Mitarbeiter eingestellt haben“, so Henkel. Ziel sei es, die Kunden optimal zu betreuen und die vielen Fragen zu dem komplexen Thema beantworten zu können. „Zunächst einmal müssen wir alle Kunden mit einer alten Software-Version auf die neue Version „Evolution“ umstellen“, sagt Henkel. Ist das geschafft, reicht anschließend ein kleines Update, um die zertifizierte Sicherheitseinrichtung zu installieren.

 

Um die Juweliere und Händler für das wichtige Thema zu sensibilisieren, bietet CLARITY & SUCCESS neben Newslettern auch einen Selbsttest an, bei dem Händler auf Basis von zehn Fragen prüfen können, ob ihre Kasse betroffen ist. Der Test ist unter https://juwelier-kasse.de/ abrufbar.

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